Auf Instagram habe ich kürzlich eine kleine Umfrage gestartet. Dabei kam heraus, dass sich viele von euch noch mehr herzhafte Rezeptideen wünschen. Gesagt, getan. Heute teile ich ein neues Rezept für ein veganes Karotten-Curry mit dir. Falls du, so wie ich Curry-Fan bist, dann wirst du dieses Rezept lieben. Es ist leicht und aufgrund des hohen eiweißanteils doch sehr sättigend. Außerdem ist es schnell zubereitet und, das wichtigste, einfach lecker.
Curries sind für mich sowieso eine dankbare Alternative, wenn es in der Woche schnell gehen muss. Da sie sich wunderbar in größerer Menge vorkochen lassen und oftmals sogar am nächsten Tag noch besser schmecken, eignen sich perfekt als Meal Prep Mahlzeit. Außerdem ist ein Curry eine gute Möglichkeit, um eine große Portion pflanzlicher Proteine darin zu verstecken. Alle Arten von Hülsenfrüchten sind tolle pflanzliche Proteinquellen, die sich für die Zubereitung von Curries immer eignen. Linsen, Kichererbsen oder Bohnen sorgen auf ganz natürliche Weise für das zusätzliche Eiweißplus und stehen mit weiteren Ballaststoffen, in Form von frischem Gemüse, für ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.
Bei diesem Rezept habe ich mich für eine Mischung aus Kichererbsen, Linsen und Karotten entschieden und das Curry abschließend noch mit einer Handvoll gehackter Petersilie und Erdnüsse garniert.
Kleiner Exkurs an dieser Stelle… Bitte keine Angst vor Erdnüssen! Wenn es um das Thema Erdnüsse geht, gibt es ja die weitverbreitete Meinung, dass sie zu fettreich und daher ungesund sind. Stimmt aber gar nicht, denn streng genommen handelt es sich bei der Erdnuss nicht um eine Nuss, sondern um eine Hülsenfrucht, und Hülsenfrüchte sind immer sehr eiweißreich. Klar enthalten Erdnüsse auch Fett, aber Fett ist grundsätzlich nicht schlecht, sondern wichtig für unsere Gesundheit. Das in Erdnüssen enthaltene Fett zählt zu den ungesättigten Fettsäuren. Diese Fettsäuren wirken sich wiederum positiv auf die Gesundheit des Herz-Kreislauf-Systems aus. Zu Erdnüsse darfst du also ruhig öfter mal greifen.
Ich liebe Erdnüsse. Vor allem seit meiner Kindheit in Nigeria. Damals gab es Erdnüsse (und Bananen) überall am Straßenrand zu kaufen. Für uns Kindern waren sie der gesunde Snack für zwischendurch. Erdnüsse findet man seither bei mir immer vorrätig. Ob pur, im Smoothie, als Dip, oder als Topping für Salate oder Curries, ich mag sie überall. Allerdings empfehle ich grundsätzlich ungesalzene Nüsse zu kaufen. Die schmecken nicht nur natürlicher, sondern sind salzlos auch schlichtweg gesünder.
In meinen Meal Prep Workshops (die aktuellen Herbst-Termine findest du hier) bereite ich übrigens ein ähnliches Curry zu. Da das Rezept bisher noch nicht auf dem Blog veröffentlicht wurde, teile ich einfach dieses mit dir.
Lass es dir schmecken.
Veganes Karotten-Curry mit Kichererbsen
Zutaten
- 1 Glas Kichererbsen
- 1 Zwiebel gewürfelt
- 1-2 Knoblauchzehen gehackt
- 1 kleines Stück frischer Ingwer gehackt
- 150 rote Linsen
- 2 Karotten gewürfelt
- 1 EL Currypulver
- ½ TL Kurkumapulver
- Salz und Pfeffer
- Etwas Limettensaft
- 1 EL Kokosöl
- 200 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Kokosmilch
- 1 Glas Kichererbsen
- 1 Handvoll Erdnüsse gehackt
- 1 Handvoll Petersilie gehackt
Anleitung
- Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und kleinschneiden. Karotten putzen und in Scheiben schneiden. Eine Topf mit Kokosöl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauchstücke glasig dünsten. Currypulver, Kurkumapulver, Ingwer dazugeben und kurz weiterbraten.
- Karotten, Linsen, Wasser und Kokosmilch zufügen und alles ca. 10 Minuten (bis die Linsen gar sind) auf mittlerer Stufe köcheln. Die Kichererbsen abtropfen lassen ca. 5 Minuten vor Ende des Kochvorgangs zufügen.
- Zum Schluss mit Salz und Pfeffer und Limettensaft abschmecken.